Wer eine Fassade reinigen lassen will, hört schnell die Frage nach dem Zugang. Gerüst, Hubsteiger oder Seilzugang. Die Entscheidung klingt technisch, hat aber direkten Einfluss auf Preis, Dauer und darauf, wie sehr der Betrieb gestört wird. In den allermeisten Fällen ist ein Gerüst für eine reine Reinigung die teuerste und langsamste Lösung.
Was ein Gerüst wirklich kostet
Ein Gerüst muss geplant, angeliefert, aufgebaut, oft genehmigt und am Ende wieder abgebaut werden. Für eine Sanierung über Wochen lohnt sich das. Für eine Reinigung, die an einem oder zwei Tagen erledigt ist, stehen Aufbau und Abbau in keinem Verhältnis zum Nutzen. Dazu kommen Standzeit, mögliche Sondernutzungsgebühren für öffentlichen Grund und der Platzbedarf.
Warum der Hubsteiger meist die bessere Wahl ist
Mit einem eigenen Hubsteiger sind wir am selben Tag vor Ort, reinigen bis 22 m und sind wieder weg. Kein Aufbau, kein Genehmigungsvorlauf, keine tagelange Standzeit. Weil das Gerät uns gehört, fallen keine Mietkosten und keine Wartezeiten auf Verfügbarkeit an. Das macht den Termin planbar und den Preis kalkulierbar.
Wo der Seilzugang ins Spiel kommt
Nicht jede Fassade ist mit dem Hubsteiger erreichbar. Enge Innenhöfe, Dachüberhänge oder Lagen ohne Anfahrt für die Bühne sind klassische Fälle für unsere FISAT/SZP-zertifizierten Industriekletterer. Sie arbeiten per Seilzugang, brauchen keinen Stellplatz und kommen auch dort hin, wo ein Gerüst gar nicht aufgebaut werden könnte.
Die ehrliche Antwort
Pauschal lässt sich das nicht entscheiden, und genau deshalb kommen wir vor jedem Auftrag persönlich vorbei. Wir schauen uns Höhe, Zugang und Untergrund an und sagen Ihnen offen, welche Methode für Ihr Objekt am sinnvollsten ist. In der Regel sparen Hubsteiger oder Seilzugang gegenüber dem Gerüst Zeit, Genehmigungen und oft mehrere tausend Euro.
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