Frisch geputzt und trotzdem Schlieren, sobald die Sonne durchkommt? Das liegt selten am Fensterputzer und fast immer am Wasser. Normales Leitungswasser enthält Kalk und Mineralien, die beim Trocknen als feiner Film auf der Scheibe zurückbleiben — egal wie sauber abgezogen wird.
Woran es liegt
Leitungswasser ist in den meisten Stuttgarter Stadtteilen relativ hart, das heißt, es führt gelöste Mineralien wie Kalzium und Magnesium mit sich. Solange das Wasser flüssig ist, sieht man davon nichts. Verdunstet es auf der Scheibe, bleiben die Mineralien als dünner weißlicher Film zurück — sichtbar vor allem bei direktem Sonnenlicht oder Gegenlicht.
Warum Abziehen allein nicht reicht
Ein sauberer Abzug beseitigt die Schlieren nur für den Moment. Der Kalk sitzt im Wasser selbst, nicht in der Technik des Putzens — wer mit Leitungswasser arbeitet, zieht die Mineralien immer wieder frisch auf die Scheibe, egal wie geschickt abgezogen wird. Bei hartem Wasser und viel Sonneneinstrahlung reicht oft schon ein Tag, bis der Film wieder sichtbar ist.
Warum Osmosewasser das Problem löst
Wir arbeiten mit reinem Osmosewasser — vollentsalzt, ohne Kalk, ohne Mineralien. Weil im Wasser selbst nichts mehr zurückbleiben kann, trocknet die Scheibe ab, ohne einen Film zu hinterlassen. Ein Abziehen mit Gummilippe wird dadurch fast unnötig, was gerade bei großen Fensterfronten und schwer erreichbaren Rahmen den Unterschied macht.
Wie oft sich eine Reinigung lohnt
Bei Schaufenstern und stark genutzten Eingängen empfiehlt sich ein wöchentlicher bis monatlicher Turnus, bei Wohn- und Bürogebäuden reichen meist quartalsweise Termine. Wer an einer stark befahrenen Straße oder in Baustellennähe liegt, sollte häufiger reinigen lassen — Feinstaub und Baustaub setzen sich schneller ab als gewöhnlicher Straßenschmutz.
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