Viele Eigentümer gehen davon aus, dass Regen ihre Außenjalousien schon sauber hält. In der Praxis ist oft das Gegenteil der Fall. Regen spült den Schmutz nicht weg, er verteilt ihn. Pollen, Feinstaub und Ruß setzen sich auf den Lamellen ab, der nächste Schauer weicht alles auf, und in den Rillen und Gelenken trocknet es zu einer hartnäckigen Schicht ein. Genau dort, wo man am schlechtesten hinkommt.
Was sich auf den Lamellen festsetzt
Außenjalousien und Raffstores sind den ganzen Tag der Witterung ausgesetzt. Über die Monate sammeln sich Pollen im Frühjahr, Staub und Abgase im Sommer, Laub und Feuchtigkeit im Herbst. Dazu kommen Vogelkot, Spinnweben und auf schattigen Nordseiten ein dünner Algenfilm. Auf hellen Lamellen sieht man das früh, auf dunklen erst spät, aber vorhanden ist es immer.
Warum oberflächliches Abwischen nicht reicht
Eine Lamelle hat zwei Seiten, eine Kante und eine Aufnahme im Gehäuse. Von Hand kommt man im eingebauten Zustand nur an die Vorderseite. Der Schmutz auf der Rückseite und in der Führungsschiene bleibt. Bei stark verschmutzten Anlagen führt halbherziges Wischen sogar dazu, dass sich Schmutz in die Mechanik schiebt und die Jalousie schwergängig wird.
Wie eine professionelle Tiefenreinigung abläuft
Bei wirklich verschmutzten Anlagen gibt es nur einen Weg, der dauerhaft sauber wird: die Demontage. Wir nehmen die Jalousie ab, reinigen jede Lamelle einzeln, prüfen die Mechanik auf Funktion und montieren alles wieder. So wird nicht nur die sichtbare Fläche sauber, sondern auch Führung und Gelenk. Auf Wunsch zum Festpreis, den wir nach einer kurzen Sichtung nennen.
Wann sich der Aufwand lohnt
Ein sinnvoller Turnus liegt für die meisten Anlagen bei ein bis zwei Jahren, je nach Lage und Ausrichtung. Spätestens wenn die Jalousie hakt, sich Streifen über die Lamellen ziehen oder die Farbe stumpf wirkt, ist der Zeitpunkt da. Wer den Verschleiß früh angeht, spart sich später den Austausch der ganzen Anlage.
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